US 500

SP500๐Ÿ‡บ๐Ÿ‡ธ - Ausblick KW04/2025

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Hallo Trader,

wir fangen wie gewohnt mit dem fundamentalen Ausblick an...

๐Ÿ“Š Fundamentals KW04/2026
Der Wochenauftakt beginnt vergleichsweise ruhig, wobei in den USA aufgrund des Martin-Luther-King-Day eingeschrรคnkte Handelsaktivitรคt und geringere Liquiditรคt zu erwarten sind.
Am Dienstag liegt der Schwerpunkt klar auf Europa: Der Verbraucherpreisindex (Eurozone) liefert ein wichtiges Signal, ob der disinflationรคre Trend weiter Bestand hat oder ob es erneut โ€žSticky Inflationโ€œ-Tendenzen gibt. Parallel dazu liefern die ZEW-Konjunkturerwartungen fรผr Deutschland ein Stimmungsbarometer, das fรผr DAX und EUR kurzfristig durchaus marktbewegend sein kann. Ein besser als erwartetes Bild wรผrde zyklische Sektoren und den Euro tendenziell unterstรผtzen, wรคhrend schwรคchere Erwartungen Risikoaversion in Europa erhรถhen kรถnnten โ€“ vor allem, wenn sich gleichzeitig die Inflationsdynamik nicht eindeutig abschwรคcht.
Achtung.Am Mittwoch spricht Trump ๐Ÿ‡บ๐Ÿ‡ธ - da dรผrfen wir wohl wieder einiges erwarten - Stichwort Vola

Der Donnerstag ist aus US-Sicht der โ€žDaten-Haupttagโ€œ: BIP (Q3), Erstantrรคge auf Arbeitslosenhilfe sowie die PCE-Kerninflation (Monat/Jahr) sind zentrale Inputs fรผr die Fed-Erwartungen. Besonders der PCE-Kernpreisindex gilt als einer der wichtigsten Inflationsindikatoren der US-Notenbank. Kommt die Kerninflation hรถher als erwartet, ist das klassisch negativ fรผr Aktien (insbesondere Tech/Wachstum), wรคhrend der USD und die US-Renditen eher profitieren. Fรคllt PCE hingegen moderater aus, kรถnnte das Risikoassets Rรผckenwind geben, weil der Markt dann schneller auf Zinssenkungsfantasie bzw. eine lockerere Geldpolitik setzt. Die Rohรถllagerbestรคnde ergรคnzen das Bild: grรถรŸere Aufbauten drรผcken meist auf ร–l, wรคhrend รผberraschende Rรผckgรคnge Inflations- und Energiesorgen verstรคrken kรถnnen.

Zum Wochenschluss stehen der Zinsentscheid der Bank of Japan sowie Einkaufsmanagerindizes (Deutschland und USA, Industrie/Dienstleistung) im Zentrum. Gerade Japan kann eine echte Zins-รœberraschung liefern: Jede Andeutung einer strafferen BoJ-Haltung kann zu JPY-Stรคrke fรผhren und Carry-Trades unter Druck setzen โ€“ was oft mit erhรถhter Risikoaversion korreliert. Die PMI-Daten sind der schnelle โ€žRealwirtschafts-Checkโ€œ: Ein Abgleiten unter Wachstumsschwellen wรผrde Rezessionssorgen verstรคrken, wรคhrend robuste PMIs eine Fortsetzung der โ€žSoft-Landingโ€œ-Erzรคhlung unterstรผtzen.

Zusรคtzlich zu den Daten bleibt die geopolitische Lage rund um Grรถnland ein Faktor, der nicht unterschรคtzt werden sollte โ€“ weniger wegen unmittelbarer Wirtschaftskennzahlen, sondern wegen strategischer Implikationen. Grรถnland ist geopolitisch relevant durch seine Lage in der Arktis, potenzielle Rohstoffvorkommen sowie die Bedeutung fรผr Militรคr- und Handelsrouten im Zuge schmelzender Eisflรคchen. Jede Eskalation in Form von politischen Spannungen, militรคrischer Prรคsenz oder diplomatischen Konflikten zwischen groรŸen Akteuren kann die Risikoprรคmie anheben. Fรผr die Mรคrkte heiรŸt das typischerweise: steigende Nachfrage nach sicheren Hรคfen (USD, CHF, Gold), mรถgliche Schwรคche in europรคischen Risikoassets bei gleichzeitiger Rotation in defensive Sektoren (Versorger, Basiskonsum) und potenzieller Rรผckenwind fรผr Rohstoffwerte, sofern die Story um strategische Ressourcen und Versorgungssicherheit an Dynamik gewinnt. Auch Energie kann betroffen sein โ€“ nicht zwingend sofort รผber Angebot/Nachfrage, sondern รผber erhรถhte Risikoaufschlรคge und die Erwartung langfristiger strategischer Positionierung.

In Summe dรผrfte die Woche von zwei Krรคften geprรคgt sein: Erstens der Frage, ob Inflation (vor allem รผber PCE) weiter Richtung โ€žKontrollmodusโ€œ lรคuft oder wieder Gegenwind erzeugt. Zweitens dem Risikosentiment, das durch geopolitische Schlagzeilen schnell kippen kann. Ein โ€žGoldilocksโ€œ-Szenario (moderate Inflation, stabile PMIs, keine Eskalation) wรผrde Aktien und Risiko-FX unterstรผtzen, wรคhrend eine Kombination aus hรถherer PCE-Inflation plus geopolitischer Unsicherheit die Wahrscheinlichkeit erhรถht, dass die Mรคrkte defensiver werden โ€“ mit stรคrkerem USD, festeren Renditen und erhรถhter Volatilitรคt.

โ„น๏ธWichtige Daten:

Mo: Feiertag USA ๐Ÿ‡บ๐Ÿ‡ธ, VPI ๐Ÿ‡ช๐Ÿ‡บ
Di: ZEW Konjunkturerwartungen ๐Ÿ‡ฉ๐Ÿ‡ช
Mi: Trump spricht ๐Ÿ‡บ๐Ÿ‡ธ
Do: BIP ๐Ÿ‡บ๐Ÿ‡ธ, PCE Kernrate ๐Ÿ‡บ๐Ÿ‡ธ
Fr: Zinsentscheid BOJ ๐Ÿ‡ฏ๐Ÿ‡ต, EMis๐Ÿ‡บ๐Ÿ‡ธ


Chart SP500๐Ÿ‡บ๐Ÿ‡ธ
Ja - generell ist der Aufwรคrtstrend weiter intakt.Charttechnisch sieht alles gut aus. Wir haben mit 7000 Punkten auch ein neues ATH gesehen. Springen wir wieder รผber das ATH, kรถnnte man einen kurzen Long Breakout Trade versuchen.
Ich bin aktuell aber sehr sehr vorsichtig und warte eigentlich nur auf den "groรŸen Knall". Die ganze politische Situation und die Unberechenbarkeit von Trump kรถnnte auch zu einem groรŸen Knall fรผhren.
Fazit: wenn handel ich extrem kurzfristig. Keine Swingtrades...

Widerstรคnde
- Zone ums ATH

Unterstรผtzungen:
- Tiefs bei 6500
- Tiefs bei 6400
- Zone bei 6150 - 6200
- Zone bei 5770 - 5800

Happy Pips!
Michael - Team PimpYourTrading

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